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Jesus kommt zu Weihnachten auch in den Dreck und den Schmutz unter der Brücke. Genau so, wie er als kleines Kind vor über 2000 Jahren auch in einem armseligen Stall geboren wurde. Nicht das perfekte Äußere ist ausschlaggebend für das Weihnachtsfest, sondern die innere Bereitschaft, Jesus einzulassen, der zu jedem Menschen kommt - egal, wie es im Inneren des Menschen oder äußerlich in der Wohnung oder dem Haus oder eben unter der Brücke auch aussehen mag. So lautete die zentrale Botschaft der Weihnachtspredigt von Pfarrer Grönert. Entsprechend "ungewöhnlich" war auch der Altar für die diesjährige Christmette gestaltet, die nach zwei Corona-Jahren erstmals wieder drinnen in der Pfarrkirche St. Martin stattfand. Trotzdem durfte natürlich auch der "romantische Rahmen" nicht fehlen, und so ertönte zum Abschluss der Mette nach guter alter Tradition bei Kerzenschein und Fackellicht "Stille Nacht, Heilige Nacht" und "Oh Du Fröhliche" in der verdunkelten Kirche.

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